April 13 2010
Beseitigung von Wasserschäden
Im Altbau: Was macht man(n) bei Holzbalkendecken? Zwischen den einzelnen Balkenlagen befindet sich eine Kiesschüttung, auch Bauschutt, Mineralwolle oder andere Dämmstoffe. Diese nehmen die Feuchtigkeit auf und die Deckenbalken werden durch zu lange Feuchtigkeitseinwirkung massiven Schädigungen ausgesetzt. Um eine Entfeuchtung einzuleiten, werden in der Regel eine Lufteinblasbohrung und eine Luftauslassbohrung gesetzt. Jeweils eine am Deckenbalkenanfang und eine am Ende. Diese werden zwischen den Deckenbalken im Deckenbalkenfeld gebohrt. Es wird nun mittels Seitenkanalverdichter und Bautrockner trockene, warme Luft eingeblasen. Dieser Prozess dauert in aller Regel 14-21 Tage. Im Nachgang werden die Bohrungen mit Tellerdübel wird sauber verschlossen.
Hier sehen Sie die Vorgehensweise.
Mit dem Forstnerbohrer werden die Löcher in die Holzbalkendecke gebohrt.

Man sollte beachten, dass der Akkuschrauber gerade gehalten wird, da der Tellerdübel sonst das Bohrloch nicht richtig schließt.

Jetzt noch den T-Stutzen mit dem Schlauch einstecken und fertig!!!
Anschließend lässt sich das Bohrloch mit den Tellerdübeln wieder verschließen. Bitte beachten Sie dabei die Richtung der Holzmaserung.
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Die Tellerdübel werden in 4 Holzsorten angeboten: Kiefer, Fichte, Buche und Eiche. Die T-Stutzen finden Sie hier.
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